Erläuterungen zum Bebauungsplan

Nachdem das letze Grundstück aufgrund des problematischen Baufensters für uns nicht in Frage kam, geht die Grundstückssuche auf Hochtouren weiter. Wir haben bereits ein alternatives Grundstück im Blickfeld, allerdings müssen wir vorher noch einige wichtige Dinge abwägen. Das Grundstück ist zwar größer, dafür aber auch deutlich teurer, die Lage ist nicht optimal und uns wurde erstmals die Bedeutung folgenden Kästchens erklärt, welches Teil des Bebauungsplans ist.




Interessant sind für uns die Werte:
  • THmax.= 4,50m (die maximale Traufhöhe liegt bei 4,50m)
  • FHmax.= 9,50m (die maximale Firsthöhe liegt bei 9,50m)
  • 35° - 48° (gibt die zugelassene Dachneigung an)
  • SD/KWD (Satteldach, Krüppelwalmdach) 



Das Bild links zeigt, wie die maximale Traufhöhe und Firsthöhe berechnet werden.
Das heißt wir müssen uns entscheiden - Grundstück oder Traumhaus (ProStyle 128 oder ein ähnliches Haus). Denn die Traufhöhe, die Dachneigung und die Dachform weichen von dem im Bebauungsplan zulässigen ab.

Das Bauamt

Das für unser Neubaugebiet zuständige Bauamt ist bei der Verbandsgemeinde Alzey-Land angesiedelt. Dies war mein erster Besuch bei einem Bauamt und meine Nerven waren nicht nur wegen den Gerüchten, um verstaubte Beamtenstuben, in denen schon so mancher Bauantrag auf Nimmerwiedersehen verschollen sein soll, etwas angespannt.

Die für die Bearbeitung von Bauanträgen zuständige Sachbearbeiterin empfing mich jedoch freundlich und hörte sich geduldig meine Geschichte an. Um es kurz zu machen - das Bauamt rät den Gemeinden regelmäßig, die Verschiebung von Baufenstern nicht zuzulassen. Somit war auch unser Traum vom eigenen Grundstück vorerst wieder gestorben.

Allerdings gab mir die Dame vom Bauamt einige Tips in bezug auf weitere freie Grundstücke in der entsprechenden Lage und dabei war auch ein Grundstück, welches wir als Alternative ins Auge gefasst haben ...

... endlich ein Grundstück

Endlich scheint die Suche nach einem passenden Grundstück ein Ende zu haben. In den vergangenen Monaten haben wir viele Grundstücke besichtigt und die meisten sind an unseren persönlichen Ansprüchen und einige wenige an der Gewinnsucht ihrer Eigentümer (kurz Gier) gescheitert.

Aber nun scheinen wir ein Grundstück (Parzelle 461) gefunden zu haben, mit dem wir beide leben können. Heute hatten wir einen Termin mit der Grundstückseigentümerin Frau Christ. Das Grundstück hat knapp 400 Quadratmeter und liegt an einer ruhigen Anliegerstrasse. Allerdings liegt das Baufenster für unser Bauvorhaben sehr ungünstig, da wir direkt an der Strasse bauen müßten - welche zugleich auch die Sonnenseite des Gebäudes ist. Somit würden alle großen Fenster des Hauses von der Straße her einsehbar sein. 

Ich werde also im Verlauf der nächsten Woche unseren zuständigen Bauamt einen Besuch abstatten und klären inwieweit die Vorgaben für das Baufenster verbindlich sind.

Ein guter Ratgeber für die Bauplanung - Wir planen und bauen unser Haus


Heute möchten wir ein Buch vorstellen, welches uns den Start als unerfahrene Bauherren erleichtert hat und auch für spätere Planungsphasen viele wichtige Tips & Tricks bereithält.

'Wir planen und bauen unser Haus' - das Einsteigerbuch für alle angehenden Bauherren.



Kurzbeschreibung
Sich für ein eigenes Haus zu entscheiden ist noch relativ einfach, doch was kommt danach? Wie soll es eigentlich aussehen, das persönliche Traumhaus und wo soll es stehen? Was gilt es beim Bau zu beachten und wie erhalte ich eine Baugenehmigung? Sind diese grundlegenden Fragen erst einmal geklärt, folgen bereits die nächsten Sorgen, denn wie organisiert man eigentlich einen Hausbau? Wo finde ich geeignete Handwerker und wie kann ich Pfusch am Bau vermeiden?
Mit einer persönlichen Ansprache und viel Einfühlungsvermögen greift dieser Ratgeber alle Fragen und Wünsche auf und begleitet den potenziellen Bauherrn bei jedem Schritt auf dem Weg zum Eigenheim. Damit sowohl die Planungs- als auch die Bauphase strukturiert und übersichtlich ablaufen vom Wunsch des eigenen Hauses bis zum Einzug.

Deutsches Fertighaus Center

Heute waren wir wieder einmal im Musterhauszentrum Mannheim. Ziel war es eigentlich die bisher unbekannten Hausanbieter aufzusuchen, um vielleicht noch das ein oder andere Schnäppchen aufzustöbern. Interessant war es auf jeden Fall, weil wir ein paar richtig gute Ideen für den Innenausbau mitnehmen konnten. Was die Haustypen und Preisstaffelungen angeht haben wir festgestellt, dass 'alle nur mit Wasser kochen'. Es gibt zwar preiswertere und teurere Anbieter (meistens bezahlt man hier auch für den guten Namen), aber im Grunde unterscheiden sich die Angebote nur marginal. Selbst die Ausstattung unterscheidet sich bei den meisten Anbietern in dieser Preisklasse (ProHaus hier mal ausgenommen) kaum:
  • Massivholztreppe (buche)
  • Kunststofffenster
  • Standardaußenwand (U-Wert: 0,14-0,21)
  • billige Innentüren (Karton-Wabenfüllung)

Am längsten haben wir uns aber in unseren heimlichen Favoriten aufgehalten - dem ProStyle 128 von ProHaus. Da Frau Bernholz an diesem Tag nicht im Musterhaus war, hat ein Kollege Sie direkt auf dem Handy angerufen und wir konnten somit sofort einen Termin für eine Angebotserstellung machen.

 Zufrieden mit dem Erreichten sind wir wieder nach Hause gefahren.

Termine, Termine, Termine ...

Eigentlich heißt es ja immer die Auf- u. Ausbauphase des Hauses wäre stressig. Die Planungsphase ist es mindestens genauso. Vertreter von Haus- u. Finanzanbietern geben sich quasi die Klinke in die Hand. Jeden Tag hat man neue Ideen und ungeklärte Fragen.
Dazu kommt noch die Suche nach einem geeigneten Grundstück und das ist derzeit auch unser größtes Problem ... bzw. vielleicht nicht direkt die Suche oder das Grundstück, sondern unsere verschiedenen Prioritäten das Traumgrundstück betreffend.

Tanjas Vorstellung: Mama +5km

Enricos Vorstellung: hauptsache im Grünen und billig

Leider schließt das eine das andere aus und so heißt es weiter alle Online-Immobilienportale und lokalen Anzeiger durchsuchen und Verwandte, Freunde, Bekannte und Kollegen befragen.

Deutsches Fertighaus Center

Unser Tagesziel heute war das Musterhauszentrum in Mannheim, deshalb begann unser Tag entsprechend früh. Wir wußten beide nicht genau was da heute eigentlich auf uns zukommt und waren entsprechend aufgeregt.

Im Musterhauszentrum angekommen, haben wir erst einmal eine Orientierungsrunde gedreht. Viele unserer favorisierten Hausanbieter haben dort ein Musterhaus stehen, so dass wir uns einen Überblick verschaffen wollten. Aus einer Runde wurden zwei und vielleicht wäre noch ein dritte dazu gekommen, wenn Tanja nicht auf ein Werbeaufsteller aufmerksam geworden wäre.

"Hey, das da ist Konny aus der Serie ...(der Name ist mir leider entfallen, ist aber auch nicht wichtig). Von ProHaus habe ich vor kurzen eine Anzeige gelesen. Komm - da gehen wir jetzt mal rein." Mein Kommentar dazu: "Klar, die stehen nicht auf unserer Liste, also können wir da nix falsch machen - die nehmen wir als Aufwärmprogramm."

Im Haus selber schlug diese Stimmung allerdings schnell in Begeisterung um. Das Haus und die Ausstattung machten einen modernen, hochwertigen Eindruck und spätestens im Obergeschoss waren wir uns einig, dass wir das Haus so wie es ist sofort einpacken und mitnehmen wollten. Im Gespräch mit einer netten Beraterin erfuhren wir später, dass das Haus vollkommen in unseren finanziellen Rahmen liegt und auch die meiste ausgestellte Ausstattung im Standard enthalten ist bzw. für einen geringen Aufpreis zu bekommen ist.

Im Verlaufe des restlichen Tages besuchten wir alle noch ausstehenden Musterhäuser und machten uns am Nachmittag müde und geschafft wieder auf den Heimweg.

Fazit: Im Grunde ermöglicht so eine Musterhausausstellung es nicht wirklich, sich einen realen Überblick darüber zu verschaffen, welche Qualität, was für ein Stil bzw. welches Preis/Leistungsverhältnis die einzelnen Aussteller bieten. Das liegt zum einen daran, dass die meisten Häuser schon älter sind und sich nicht an der neuen EnEV 2009 orientieren. Zum anderen haben viele Aussteller wirkliche Prachtbauten aufgebaut, so dass man erst zweimal auf sein Zettelchen schauen muss, ob das jetzt tatsächlich der richtige Hausanbieter ist. Für mich völlig unverständlich, zumal alle Fertighausanbieter mit Häusern in den unteren Preiskategorien den meisten Umsatz machen.
Aber einen Eindruck von den einzelnen Herstellern kann man sich schon verschaffen, so dass wir am Ende des Tages zwei Anbieter von unserer Liste streichen konnten und dafür den neuen Kandidaten ProHaus aufnehmen.

Bauen - Aber mit wem? Teil 2

Heute Nachmittag haben Tanja und ich Ordnung in unser Informationsbroschürenchaos gebracht. Insgesamt haben es 8 Hausanbieter in die Endrunde geschafft.
Damit steht auch unser Fahrplan für die weitere Bauplanung fest.

Überregionale Anbieter:
Fingerhaus
Kern-Haus
Allkauf
SchwörerHaus
Quelle-Haus (Insolvenz)
Town & Country

Regionale Anbieter:
Sika-Haus
Beta Systembau

Insgesamt eine bunte Mischung - was von uns auch so beabsichtigt ist, da wir uns noch nicht auf eine feste Richtung festlegen wollen/können. Von diesen Hausanbietern werden wir uns in den folgenden Wochen entsprechende Angebote einholen und den Kreis der Finalisten weiter eingrenzen.

Aber morgen fahren wir erst einmal in das Musterhauszentrum nach Mannheim - unser erstes Mal - mal schauen was der Tag so bring ...

Bauen - Aber mit wem? Teil 1

Die letzten Wochen haben wir damit zugebracht, uns im Internet einen Überblick über alle bundesweiten bzw. lokalen Fertighausanbieter zu verschaffen.
Das Angebot ist einfach gigantisch und es ist schwer sich zu orientieren. Deshalb haben wir beschlossen uns nur auf die großen und bekannten Anbieter zu beschränken.

Dazu haben wir zuerst eine Liste mit Links der in Frage kommenden Anbieter erstellt und dann die jeweiligen Angaben auf den Herstellerseiten daraufhin geprüft, ob sie unseren Ansprüchen in Sachen Stil und Finanzen gerecht werden. Anbieter ohne Preisangaben bzw. zu wenig Detailangaben wurden in vielen Fällen sofort aussortiert, von allen anderen haben wir uns per Post Informationmaterial zukommen lassen.

Mittlerweile stapeln sich bei uns zu Hause die Informationbroschüren und wir sind zu Zeit dabei uns einen Überblick zu verschaffen ...

Bauen - Traum & Realität

Zu unseren Erfahrungen mit Massa Hausbau (Musterhäuser in Alzey) möchte ich eigentlich nicht viel schreiben, obwohl ich mit dem Erlebten ganze Seiten füllen könnte.

Allerdings kann ich jeden angehenden Bauherren diesen Chrashkurs nur empfehlen. Hier erlebt man in ca. 3-4 Stunden das gesamte Repatuare an Tricks, Kniffen und Finten, welche die zukünftigen Bauherren auf dem Weg der Hausplanung bei den verschiedenen Hausanbietern erwarten.
Immer noch mein persönliches Highlight: Direkt beim ersten Beratungsgespräch wurde uns ein Werksvertrag zum unterschreiben vorgelegt. Auf dieses dreiste Vorgehen waren wir nicht zuletzt durch Veröffentlichungen in diversen Medien vorbereitet und trotzdem noch einigermaßen überrascht (und ungehalten). Auf unsere Nachfrage, ob das so üblich sei, erhielten wir die Antwort: "Der ein oder andere unterschreibt schon ...".

Zur Zeit sind wir ein wenig desillusioniert - hoffentlich geht das nicht so weiter ...

Bauen - Das Traumhaus planen ...

Die Finanzierung unseres Traumhauses ist also möglich, aber wo beginnen wir mit der Planung? Feuchtbauweise oder Holz, Fertighaus oder frei geplant?

Aufgrund vieler (negativer) Erfahrungen in unseren Bekannten- u. Kollegenkreis stand eine Entscheidung relativ schnell fest. Was wir nicht wollen ist sich bei jeden zu erstellenden Gewerk mit einem anderen Handwerkerbetrieb rumzuärgern bzw. täglich auf der Baustelle zu sein, um die richtige Ausführung der Arbeiten zu beaufsichtigen. Nur um dann die kalkulierten Baukosten am Ende um einige 10.000€ zu überschreiten, weil jeder Handwerker plötzlich mit 'unvorhersehbaren' Komplikationen bei der Erstellung seines Gewerkes konfrontiert ist, was natürlich den Rechnungspreis gegenüber dem Angebotspreis nicht unerheblich erhöht.

Wir bauen also ein Fertighaus mit Festpreisgarantie.
Massiv oder Holz - hier ist die Entscheidung noch nicht getroffen.

Leider schränkt das die Anzahl der am Markt etablierten Hausanbieter nicht wirklich ein und wir sind immer noch mit einem schier unüberschaubaren Angebot konfrontiert. Was liegt also näher, als auch hier einen Fachmann zu Rate zuziehen. Wir werden morgen also das Massa-Musterhauszentrum in Alzey besuchen.

Bauen - Wer soll das bezahlen?

Nachdem der grobe Rahmen abgesteckt war, stellten wir uns die Frage: "Wer soll das bezahlen?".
Wenn man die prognostizierten ~300.000€ Baukosten dem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen gegenüberstellt, erscheint der Kauf der als eigentlich viel zu klein befundenen Eigentumswohnung plötzlich wieder reizvoll.

Klärung schafft hier nur die Beratung eines Fachmannes. Also haben wir mit Hr. Z., dem Baufinanzierungsberater unserer örtlichen Kreissparkasse, einen Termin für ein Bauberatungsgespräch vereinbart.

Im Verlauf dieses Gespräches erklärte Hr. Z. die wichtigsten Grundlagen einer Baufinanzierung, den zeitlichen Ablauf und die erforderlichen finanziellen Vorraussetzungen.

Die Finanzierung, der von uns geplanten Baukosten, ist mit der Sparkasse problemlos möglich und das zu derzeit attraktiven Konditionen:

- mind. 10% Eigenkapital
- 10% Sondertilgung jährlich
- 12 Monate Bereitstellungszinsfrei
- 200.000€ Annuitätendarlehen 4,05% (Bausonderkonditionen)
- 50.000€ KfW-Darlehen 3,05% (Effizienz 55)

Wir waren mit dem Verlauf des Gespräches zufrieden. Jetzt kann unser Hausbauprojekt zumindestens aus finanzieller Sicht beginnen ...

Bauen - Was kostet das?

Wie wohl die meisten unerfahrenen Bauherren standen wir vor der Frage: "Bauen - was kostet das und wo fangen wir mit der Planung an?". Wie so oft führte der erste Weg ins Internet.

Nach einigen Recherchen auf Internetseiten von Haus- u. Finanzierungsanbietern, Imobilienportalen und Hausbauratgebern hatten wir den ersten Rahmen abgesteckt.

Es wird ein Effizenzhaus 55 mit Keller für ~300.000€ (incl. Grundstück).

Es begann im September ...

In einer lauen Sommernacht traffen wir, inspiriert von den aktuell niedrigen Bauzinsen und der Aussicht auf die kalten Wintertage in unserer Mietwohnung, die Entscheidung: "Wir bauen ...".

Die wirkliche Tragweite dieser Entscheidung wurde uns allerdings erst in den darauffolgenden Monaten bewußt.

Ihr seid herzlich eingeladen uns auf diesem Abenteuer zu begleiten.