Planung DVB-T Hausanlage

DVB-S Enthusiasten werden jetzt aufschreien: "Nur 23 Programme und schlechte Bildqualität. Will er sich das wirklich antun?" Ja, er will ...

Wir haben den regionalen Vorteil, dass bei uns neben den öffentlich-rechtlichen Sendern auch alle privaten Sender über das terrestrische Fernsehsignal ausgestrahlt werden. Zudem ist die Bildqualität auch auf unseren 46" LCD noch ausreichend.

Eine kleine, unscheinbare Aussenantenne, ein aktiver Breitband-Verstärker, ein paar passive Unterverteiler und Enddosen und fertig ist die DVB-T Hausanlage. Zudem wird noch das Signal einer UKW-Antenne unter dem Dach in den Hausverteiler eingespeist. So ist immer und überall im Haus Fernsehen und Radio aus der Dose verfügbar, auch ohne zusätzlichen Receiver, da mittlerweile jeder Fernseher DVB-T als Standard beherrscht. Fühlt sich an wie ein Kabelanschluss - kommt aber kostenlos über die Antenne(n).

Kürzlich hat ein Kollege hinterfragt, ob es sich in der heutigen Zeit überhaupt noch lohnt Koaxialkabel für den Fernsehempfang zu verlegen und tatsächlich ist es mittlerweile schon so, dass der Großteil aller von uns konsumierten Medieninhalte aus dem Hausnetzwerk bzw. dem Internet kommen. Aber eine Welt ganz ohne klassisches Fernsehen kann ich Tanja derzeit leider noch nicht verkaufen ... probiert habe ich es trotzdem ; )


Fortsetzung ...

Kommentare:

  1. Hi, Ihr Zwei.
    Nicht als Ersatz für eure DVB-T-Lösung gedacht, aber ich wollte es einfach mal erwähnen, weil ich bei der Entwicklung dieser Kiste mit tätig gewesen bin. Kennt Ihr schon den devolo dLAN TV Sat 1300 HD (http://is.gd/diEjo)? Da würde dann auch kein Koax-Kabel benötigt. Würde ich auch nicht als alleinige Lösung verwenden, ist aber ein 1A Problemlöser, wenn eine Sat-Anlage vorhanden ist.

    Was spricht denn bei euch gegen die Sat-Anlage? Nur die "blöden" Receiver oder hat das noch mehr Gründe? Oder wegen der Nutzung des geplanten Hausnetzwerkes?

    Schöne Grüße,
    Marcel

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  2. Hi Marcel,
    eine DVB-T Anlage war einfach der effektivste Kompromiss zwischen Fernsehen 'Nein' (ich) und 'ohne geht nicht' (Tanja).

    Die dLAN Technik von Devolo fand ich schon immer faszinierend, allerdings hat ich noch nie die Gelegenheit sie auszuprobieren, da immer entweder GBit oder WLAN verfügbar war.

    Du warst bei der Entwicklung beteiligt - interessant! Als Techniker, Entwicker, Controller ...? Ich bin neugierig ; )

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  3. Ich sitze im DVT, was für Design Verification and Testing steht. Ist ein super Job: viel Spielzeug, viel Basteln und ganz ganz viel testen. Ich teste und verifiziere unsere Hard- und Software schon bereits in der Entwicklungsphase. Deswegen gehören wir auch zur Entwicklungsabteilung. Was ich persönlich klasse daran finde, ist das Ideen und Verbesserungen, die wir verschlagen auch in das Produkt eingehen und es dann z.B. beim Gerät X eine Funktion oder Taste oder what ever gibt, weil z.B. ich das vorgeschlagen habe. Finde ich total klasse...! :-)

    Also, solltest Du mal irgendwo Netz benötigen, wo du noch keines hast, melde Dich einfach mal. devolo hat da bestimmt eine Lösung für. Sitze gerade wieder an zwei sehr coolen neuen Produkten. Mehr darf ich leider aber noch nicht sagen... ;-)

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  4. Du sitzt quasi direkt an der Quelle ;)

    Bei meinen Schwiegereltern im Haus wird tatsächlich noch eine vernüftige Lösung gesucht, da wäre dLan eigentlich ganz praktisch.
    Mal schauen wie wir das umsetzen ...

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  5. schön waren ein paar details zur verwendeten technik und wie der optimale standort der antenne gefunden wurde.

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  6. Wenn ich die Anlage installiere, werde ich noch mehr Details dazu schreiben. Einige Infos vorab: Bei der Antenne handelt es sich um eine 'Philips SDV 2940 DVB-T Verstärkerantenne' und der Verstärker ist ein 'Triax - Verstärker GNS 30'.

    Der optimale Antennenstandort ist die höchste Stelle der dem Sendeturm zugewandten Hausseite (meine persönliche Erfahrung).

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