LED Beleuchtung LUMITRONIX

Seit ich angefangen habe mir grundlegende Gedanken wegen der Elektroinstallation zu machen, beschäftige ich mich auch mit der Beleuchtungstechnik in unserem Haus. In einem modernen Effizienzhaus ist es natürlich undenkbar, wieder den Rückschritt zu Halogen oder gar Glühbirnenlicht zu gehen. Allerdings sind die alternativen Lichttechniken noch rar gesät und zudem wenig ausgereift. Neben den mittlerweile marktreifen Energiesparlampen auf Leuchtstoffbasis gilt mein Interesse auch der LED-Technik. Jedoch sind viele in der Vergangenheit angebotene LED-Lösungen wenig effizient bzw. überteuert oder auch beides.

Hoffnung machte mir das Angebot des Online-Shop Lumitronix. Besonders begeistert war ich von dem Modelle LUMITRONIX XR20 LED Spot.

Selbstverständlich kann man der vollmundigen Werbung der meisten Hersteller nicht trauen. Deshalb habe ich mir ein Muster zu Testzwecken bestellt. Bestellung, Bezahlung und Versand funktionierten problemlos und so hielt ich kurz darauf ein XR20 Spot mit der Lichtfarbe kaltweiß und eine Diffusor Linse in der Hand.


Die Verarbeitung in einem Metallgehäuse mit der Glaslinse wirkt hochwertig. Für den Test mußte mangels besserer Alternativen meine Schreibtischlampe mit einem MR16 Sockel herhalten.


Zuerst einmal der Gegentest mit dem verbauten 50Watt Halogenspot. Eine ware Lichtflut von warmgelben Licht, aber auch eine nicht unerhebliche Hitzeentwicklung. Der gesamte Schreibtisch und das nähere Umfeld waren beleuchtet.

Dann der Test mit dem Standard XR20 Spot. Das Licht war dunkler, aber mit einem 20Watt Halogenspot durchaus vergleichbar. Es war keine Abwärme zu spüren. Die Lichtfarbe war weiß (etwas gewöhnungsbedürftig) mit einem leichten bläulichen Einschlag. Vom Schreibtisch selbst war nur die Mitte durch einen runden Lichtkreis beleuchtet. Der Rest des Schreibtisches und das Umfeld waren dunkel - in diesem Zustand für eine Zimmerbeleuchtung nur sehr eingeschränkt verwendbar.




Ein wenig enttäuscht habe ich noch die Diffusor Linse verbaut. Der Linsenwechsel funktionierte schnell und problemlos - das Ergebnis war allerdings verblüffend. Die Lichtfarbe und Intensität war augenscheinlich identisch, allerdings wirkten die Schatten nicht mehr so hart und der gesamte Bereich des Schreibtisches war beleuchtet. Das Umfeld des Schreibtisches war unbeleuchtet. Wenn man allerdings den geringen Abstand zwischen Schreibtischlampe und Schreibtisch bedenkt, so ist die Streuung für einen LED betriebenen Spot durchaus beachtlich.


Wenn der Spot jetzt noch die Hausherrin überzeugt, können wir mit der Einbauplanung beginnen :)

Kommentare:

  1. Hi,

    kannst du mal drei Fotos machen, um das ganze zu veranschaulichen: Halogen, LED, LED mit Linse.

    Ich überlege auch einige Halogenstrahler durch LED Technik zu ersetzen, allerdings lässt mich der hohe Preis noch zögern.

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  2. Hi Schoppi,

    ich werde dazu mal ein paar Fotos einstellen, wird aber eher gegen Wochenende, weil ich zur Zeit ständig unterwegs bin.

    Einen schönen Baublog hast du da :)

    Grüße

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  3. Hi, Enrico.
    Ich überlege jetzt, weil wir keine Hängeschränke in der Küche einbauen werden, oberhalb der Arbeitsplatte, mittig, entlang der Arbeitsplatte, einige LED Einbauspots in die Decke zu setzen. Würdest Du sagen, dass das vom gewünschten Effekt her passt oder hättest Du da Bedenken? Die nächste Frage, die sich mir stellt ist, wie viele Einbauspots brauche ich auf der Gesamtlänge der Arbeitsplatte, um "vernünftig" arbeiten zu können, ohne mir später einen Finger beim Kartoffel Schnippeln abzuschneiden? :-)
    Ich denke, die 20W müssten dafür ausreichend sein, oder?

    Schöne Grüße und Danke für Dein Feedback im Voraus,
    Dein Bauherrkollege Marcel

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  4. Hallo Marcel,

    schwer zu sagen. Aussehen wird es auf jedenfall schonmal gut : ) Allerdings sind die 20 Watt Spots doch etwas dunkel für die Küche. Wir verwenden sie nur als Sekundärbeleuchtung. Für das Arbeitslicht sollte es schon etwas mehr Power sein. Alternativ könntet ihr auch die 5Watt Spots verbauen, allerdings sind die richtig teuer ...

    Grüße Enrico

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