Dämmung der Kelleraußenwände

Aufgrund einer katastrophalen Lieferpolitik des Online Versandhändlers BauSepp konnten wir erst Mittwoch mit der Dämmung der Kelleraußenwände beginnen, da der für die Dämmung (BASF Styrodur 3035 CS 100 mm) erforderliche Montageschaum fehlte.

Unsere Kellerdämmung soll ähnlich wie auf dem Detail des Herstellers Dörken aufgebaut werden, mit der einzigen Ausnahme, dass wir zusätzlich auch die Bodenplatte dämmen, um diese Wärmebrücke zu umgehen.

Dörken bietet sehr gute bebilderte Beschreibungen.

Das größte Problem war es, wie bei den meisten Newbie-Projekten, den richtigen Einstieg zu finden. Dementsprechend schleppend verliefen die ersten Schritte.

Werkzeug, Dämmung, Kellerwand ... - mhhhhh, irgendwie muss das doch zusammen passen ; )



Das Ergebnis am Ende des ersten Tages war ernüchternd ...






... aber heute konnten wir dann richtig Gas geben - schließlich ist die Technik jetzt bekannt und tatsächlich habe ich innerhalb kurzer Zeit gute Fortschritte gemacht. Aber halt, das hier ist nicht Disney Land, sondern ein Bau-Blog und deshalb gibt's auch kein Happy End, sondern ...




... Dauerregen und zwar langanhaltend und ausgiebig.


Kommentare:

  1. Hallo,
    bezüglich der Dämmung hätte ich noch mal die ein oder andere Frage. Auch ProHaus scheint die Bodenplatte nicht zu dämmen, ist daher die Wärmebrücke wirklich ein Problem? Welcher Montageschaum wurde denn hier verwendet? Laut Bausep sollte man die Dämmplatten mit PCI Dämmplattenkleber (ca. 900€) oder mit der PCI-Pecimor Dickbeschichtung (ca 350€)verkleben.
    Wir versuchen gerade abzuwägen, ob die Dämmung von Seitens Prohaus gemacht wird oder ob wir uns selbst daran versuchen sollen....

    Viele Grüße,

    Rainer

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    1. Hallo Rainer,

      eine Wärmebrücke ist eine Wärmebrücke. Sicherlich wird es nicht zu Bauschäden führen, wenn mann die Bodenplatte seitlich nicht dämmt. Andererseits hat dieser Teil der Bodenplatte dann immer Kontakt zum Erdreich, was für eine starke Auskühlung in diesem Bereich sorgt. Dies hat auch Auswirkung auf die Kelleraußenwände, da diese direkt auf der Bodenplatte stehen. Die Dämmung (thermische Hülle) kann nun mal nur effektiv wirken, wenn sie komplett geschlossen ist.

      Wir haben die Dämmung damals auch bei Bausep bestellt (regionale Baumärkte sind übrigens oft billiger). Dort wurde uns auch gleich der passende Bauschaum empfohlen. Nun ist es so, dass Bauschaum nicht mehr über das Internet verkauft werden darf, sondern nur noch von speziell geschulten Personal in Baumärkten. Deshalb empfiehlt Bausep jetzt halt andere Produkte für die Befestigung.
      Ich empfehle euch weiterhin Bauschaum. Der klebt schnell, hält bombenfest und füllt (dämmt) vorhandene Fugen. Nach dem Verfüllen werden die Dämmplatten durch den Erddruck an Ort und Stelle gehalten.

      Wir haben für das gesparte Geld eine bessere Dämmung mit 100 mm anstatt 80 mm (heute würde ich wahrscheinlich eher 120 mm verwenden) verbaut. Zusätzlich konnten wir noch die Noppenbahnen und das Material für die komplette Drainage kaufen und hatten rechnerisch immer noch Geld übrig.

      Die Frage ist hier wie so oft beim Selberbauen: "Ist Euch der Mehrwert und die ggf. qualitativ bessere Ausführung den zusätzlichen Aufwand wert?"

      Grüße Enrico

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  2. Hallo Enrico,

    vielen Dank für die ausführliche Antwort.

    Ich denke wir werden ebenfalls uns an der Dämmung versuchen und auch auf die 100mm Variante setzen. Die 120mm werden für uns zu stark, da wir einen Teil des Kellers ja sichtbar haben.

    Habt ihr die Fenster auch selbst eingebaut? Die Standardfenster sind ja nicht wirklich zu gebrauchen und als dreh/kipp sollen sie bei ProHaus auch 190€ pro Stück mehr kosten... dafür bekommt man dann ja schon ganz andere Fenster, so dass wir die Standardfenster vermutlich ebenfalls nicht mehr nehmen werden. Bin mir nur nicht so sicher, ob das mit dem Einbau klappt und vor allem, ob das von den Maßen her so alles stimmt, wenn man die Fenster über einen Online Service bezieht...

    Morgen gehts jedenfalls erstmal in den lokalen Baumarkt bzw. Baustofflieferanten und wir werden da mal nach Bauschaum,Dämmmaterial, Noppenfolie und Co ausschau halten....

    Viele Grüße,

    Rainer

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    1. Hallo Rainer,

      der einbau der Fenster ist kein Problem. Eigentlich ist es sogar ziemlich einfach. Wenn es soweit ist und du unsicher bist, frag einfach nochmal nach.

      In den Baumärkten gibt es auch Kunststofffenster mit 5-Kammerprofil und dreifach Verglasung. Diese sind in allen Standardformaten erhältlich und preiswert. Dreh / Kipp in 100 x 50 cm für knapp 100€, soweit ich mich erinnere.

      Wir haben die Fenster damals im Internet bestellt und sind damit etwas über das Ziel hinaus geschossen. Die Fenster sind in allen Belangen besser, als die restlichen Fenster, welche von ProHaus verbaut wurden. Das ist für die kleinen Kellerfenster aber eigentlich gar nicht erforderlich, wichtig ist nur ein guter Einbruchsschutz (Widerstandsklasse), da die Lichtschächte neben den Terrassentüren der beliebteste Einstiegspunkt sind.

      Grüße Enrico

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