Der Tiefbauer und die Baugrube ...


Nachdem es nach den heftigen Regenfällen in den letzten Tagen etwas abgetrocknet war, kam der Tiefbauer Freitag Abend mit seinem Radlader auf unser Grundstück, um es probeweise schon einmal zu verwüsten. Mit dem vorgefundenen Bodenverhältnissen schien er zufrieden und kündigte an, Samstag pünklich 07:00 Uhr mit den Arbeiten für die Baugrube zu beginnen. Wir lächelten über diesen kleinen Scherz und waren froh, dass doch noch rechtzeitig mit den Arbeiten begonnen wurde. Schließlich sollten am Mittwochmorgen schon die Kellerbauer von Gussek & Wolts anrücken.

Samstagmorgen, 07:01 Uhr: der Boden wackelt, die Dachziegel scheppern - ja, unser Tiefbauer hat Wort gehalten und übernimmt heute den Weckdienst für unser beschauliches Örtchen. So gewinnt man auch schon in der Bauphase viele Freunde unter den zukünftigen Nachbarn ; )  

Der Samstagvormittag verstreicht und die Baugrube wächst. Doch als wir nach dem Einkaufen an der Baustelle vorbeifahren, steht der Bagger still.
Von einem freundlichen Nachbarn (dem nach eigenem Bekunden der Baulärm überhaupt nichts ausmacht) erfahren wir, dass der Radlader wohl kaputt gegangen ist. Später treffen wir auch einen Mitarbeiter des Baggerbetriebes und dieser bestätigt uns den Ausfall. Eine Welle für die Kraftübertragung bzw. die Verschraubung der selbigen war gebrochen. Hier wurde nach Aussage der Werkstatt minderwertiges Material verwendet - kann man sich bei dem Herkunftsland der Arbeitsmaschine eigentlich gar nicht vorstellen ; )

Jetzt mußte man sich erst einmal um die Instandsetzung des Radladers kümmern - so verstrich der Samstag, der Sonntag und der Montag und wir wurden langsam unruhig - schließlich sollten am Mittwochmorgen die Kellerbauer von Gussek & Wolts anrücken. So war zumindestens der Plan ...


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