Innenausbau - Verlegung der HT Abwasserrohre

Da der Wasserversorger WVR Bodenheim dem willigen Bauherren in Sache Eigenleistung viele Steine in den Weg legt, haben wir uns schließlich dazu entschieden die Sanitärinstallation durch eine Fachfirma durchführen zu lassen. Leichter gesagt als getan, zumal ich schon alle Installationsmaterialien beschafft hatte und somit diese Gewinnmarge für den Installateur verloren war. Deshalb tendierte das Interesse regionaler Firmen an dem Auftrag auch gegen Null.


Schließlich haben wir uns für einen Handwerker entschieden, welcher uns von Frau Bernholz (ProHaus Verkäuferin) vermittelt wurde und es wieder einmal nicht bereut.

Herr Rüdinger plante die gesamte Abwasseranlage zusammen mit uns und ermöglichte auch die Umsetzung des einen oder anderen Sonderwunsches. Schon bei der Konzeption war ich froh, diese Arbeit nicht in Eigenleistung erbringen zu müssen. Das hätte vielleicht auch funktioniert, allerdings wäre das Ergebnis bei weitem nicht so gut geworden.
Anstelle einer zweiten Dachentlüftung haben wir uns für den Einbau des Rohrbelüfters DallVent Maxi der Firma Dallmer entschieden. Dieser ist auf dem Dachboden montiert und somit für eventuelle Wartungsarbeiten immer erreichbar. Schon beim Setzen des ersten Entlüftungsziegels habe ich mir Gedanken darüber gemacht, ob es wirklich sinnvoll ist diese potenzielle Schwachstelle in das Dach einzubauen. Neben einem eventuellen Wärmeverlust kommt es im Bereich der Entlüftungsziegel immer wieder zu Schäden durch Feuchtigkeit (Kondenswasser, Feuchtigkeit von Außen). Allerdings habe ich mich aufgrund von Erfahrungen im Bekanntenkreis dazu entschieden, zumindestens den Hauptabwasserstrang über das Dach zu entlüften. Denn fehlt diese Entlüftung kann es immer mal wieder vorkommen, dass Gase aus dem Kanalnetz durch den Siphon aufsteigen - was ziemlich übel riecht. Außerdem gibt es noch diverse Vorschriften bzw. Richtlinien zu beachten ... mehr dazu

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