Kunden aus der Hölle

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Auch wenn es eigentlich nicht zum Thema passt (obwohl, Bauherren gehören auch oft in diese Kategorie ; ) - ich muss den Blog 'Kunden aus der Hölle' hier einfach vorstellen. Hab mich weggeschmissen vor Lachen. Es sind gar nicht mal nur die Geschichtchen, welche dort veröffentlicht werden. Es reicht schon das kleine, rote Wutteufelchen mit dem Button 'NEU! Jetzt noch schlimmer' - da kommen mir direkt zwei, drei Personen in den Sinn ... ; )

Ausbau der Waschküche im Keller



Unsere Waschküche im Keller habe ich parallel zu der Werkstatt ausgebaut. Auch hier hat alles mit einem unansehnlichen Raum in Betongrau begonnen, welcher sich nach und nach in die geplante Waschküche verwandelt.

Neben einer Fußbodenheizung haben wir der Waschküche auch einen Abluft-Anschluss für unsere Lüftungsanlage spendiert. Das sorgt dafür, dass die Luft  ständig ausgetauscht wird und Gerüche bzw. erhöhte Luftfeuchtigkeit keine Chance haben.



























Für die Entsorgung des Abwasser benötigen wir im Keller eine Hebeanlage. Da es sich um fäkalienfreies Schmutzwasser handelt, können wir eine Kleinhebeanlage einsetzen. Wir haben uns für die bewährte Technik der Sanivite Hebeanlage von SFA SANIBROY entschieden. An die Sanivite Hebeanlage haben wir den Waschtisch, die Waschmaschine und den Kondensatablauf des Wärmepumpentrockners angeschlossen.


Die Vorwand für den Waschtisch hatte ich bereits in der Rohbauphase des Kellers gebaut. Die verwendeten Balken sind Überbleibsel, welche der Stelltrupp nach dem Aufbau des Hauses zurückgelassen hat. Die Balken habe ich einseitig mit einer Sperrbahn versehen und mit der Wand verschraubt. Im Anschluss habe ich das Ganze noch mit Spanplatten und Rigips verkleidet.

Hinter der Vorwand befindet sich neben den Trink- und Abwasserleitungen auch ein Leerrohr, durch welches sämtliche elektrische Versorgungsleitungen bzw. die Kabel für die Steuerung der Bewässerungsanlage, die Füllstandsanzeige der Zisterne, den Alarm der Drainagepumpe usw. nach außen geführt werden. Inzwischen ist dort auch ein Kontrollschalter installiert, mit welchem die Pumpe in der Zisterne stromlos geschaltet werden kann. Das ist sicher ganz praktisch bei Wartungsarbeiten in der Zisterne bzw. um im Winter die Bewässerungsanlage komplett wasserfrei zu halten. 


Seit dem Ausbau stand die Waschküche, von der Waschmaschine und dem Wärmepumpentrockner mal abgesehen, leer. Letztes Wochenende habe ich dann die finale Möblierung fertiggestellt. Die Bilder folgen 'demnächst'. : )

Ausbau der Werkstatt im Keller


Da Tanja gern mit Holz bastelt und ich auch ab und zu handwerkliche Arbeiten im Haus ausführe, war uns von vorn herein klar - wir brauchen eine Werkstatt. Den Grundstein für dieses Vorhaben hat Tanja schon zu Beginn der Ausbauphase des Hauses gelegt.

Nun ging es daran den passenden Bodenbelag auszusuchen. Damit die zwei kleinen Räume (Waschküche & Werkstatt) nicht zu dunkel werden, entschieden wir uns für helle, rutschfeste Fliesen. Verlegt habe ich diese im wilden Verband mit dem kleinstmöglichen Fugenabstand von 2 - 3 mm.

Im Anschluss habe ich noch die Wände und die Decke gestrichen - einmal drüber geputzt. Fertig!

Naja, ganz so einfach war es dann doch nicht und selbst aus dem Vorher / Nachher Bild lässt sich nicht vollständig erschließen, wie viel Arbeit allein in dem Ausbau dieses doch relativ kleinen Raumes steckt. Weil es den Ein oder Anderen vielleicht interessiert, hier eine kurze Auflistung der ausgeführten Arbeiten:

Kellerfenster eingebaut, Trennwand aus Ytong gemauert, Elektroinstallation (Unterputz), Anschluss für Zentralstaubsauger, Innenwände mir Rigips verkleidet, Estrich Dämmung eingebaut, Estrich, Rigips gespachtelt und geschliffen, Betondecke mit Betonspachtel gespachtelt, Fliesen verlegt, Wände gestrichen, Elektroinstallation fertiggestellt, Tür eingebaut - was noch fehlt ist eine Sockelleiste.
Werkstatt im Rohbau                                                                                                               Werkstatt bezugsfertig

In diesem Zustand ist der Raum jetzt seit knapp einem Jahr und wartet auf die 'Inbetriebnahme'. An der Ausstattung mangelt es dank Hausausbau in Eigenleistung nicht, allerdings an der Einrichtung. Ein flüchtiger Blick in einschlägige Kataloge für Werkstatteinrichtung hat mich kurz erbleichen lassen. Eine Werkbank mit einfachen Metallgestell und Arbeitsplatte kostet schon mal um die 300€. Dabei handelt es sich aber wohl eher um Spielzeug für die Profis ...

Aber auch für Heimwerker wie uns gibt es gute Werkstatteinrichtungen - hier zum Beispiel von der Firma Küpper (auch im Sortiment des Hornbach-Baumarkt).


Ich tendiere aktuell zu dem Küpper Werkstatt Komplettset. Allerdings ist in der 2,10m x 3,50m großen Werkstatt (gigantische 7qm ; ) auch noch Platz für etwas mehr. Deshalb werde ich die Einrichtung eventuell aus dem umfangreichen Sortiment der Firma Küpper frei zusammenstellen. 

Dachbodenausbau: Dachschrägen verkleiden


Während der Bauphase hatten wir glücklicherweise den Dachboden bereits gedämmt und mit einer Dampfsperre versehen, so dass uns diese Arbeiten (und der damit verbundene Dreck) jetzt erspart blieben. Für einen Dachboden, welcher auch als zusätzlicher Stauraum verwendet werden kann, fehlte uns nur noch eine Verkleidung der Dachschrägen.


Die Verkleidung schützt die Dampfsperre vor einfachen mechanischen Beschädigungen, wenn zum Beispiel größere sperrige Gegenstände auf dem Dachboden bewegt werden.

Als Material für die Verkleidung der Dachschrägen bieten sich entweder Holz- oder Rigipsplatten an. Wenn der Dachboden auch als Wohnraum genutzt werden soll, fällt die Wahl sicher auf Rigips. Für einen reinen Abstellraum empfiehlt sich, aufgrund der einfacheren Verarbeitung und höheren mechanischen Belastbarkeit, eine Holzverkleidung.


Wir haben uns für Holzspanplatten mit Nut und Feder in der Abmessung 2050 x 800 x 19 mm entschieden. Das hat den Vorteil, dass die Spanplatten die komplette Dachschräge abdecken und gerade noch schmal genug sind, um durch die Bodentreppe zu passen.

Bei der Befestigung der Holzspanplatten muss man nur darauf achten, dass die Spanplattenschrauben die Dampfbremsfolie nicht beschädigen und zwischen den einzelnen Platten ein Spalt von ca. 2 mm bleibt, denn die Platten dehnen sich je nach Temperatur und Feuchtigkeitsaufnahme aus bzw. schrumpfen.  

Prima Klima! Aufgrund der guten Dämmung, der luftdichten Hülle und dem Verzicht auf Fenster haben wir in dem ungeheizten Dachboden ein nahezu konstantes Klima. Selbst bei der einwöchigen Kälteperiode mit Temperaturen um die -5°C oder mehr ist die Temperatur im Dachboden nur von 15°C auf 12°C gefallen. Die höchste gemessene Temperatur im vergangenen Sommer lag bei 25°C. Also besten Bedingungen für einen Lagerraum. Nur Kunstschätze sollte man hier aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit von ~20% nicht lagern ; )

Google+

Da bin ich nun und die Frage, ob ich Google+ wirklich brauche ist in den Hintergrund getreten - letztendlich hat die Neugier gesiegt.

Das Konzept meine verschiedenen Kontakte in Kreise einteilen zu können hat mich überzeugt und entspricht auch dem tief im Menschen verwurzelten Bedürfnis, alles und jeden in bestimmte Schubladen zu stecken ; )
Mein erster Gedanke nach der Anmeldung war: 'Man ist das leer hier.' ...

Und tatsächlich gab es in meinem engeren Verwandten und Bekanntenkreis nur 3 Personen mit einem Google+ Profil. Davon wird nur ein einziges Profil aktiv gepflegt. Einerseits ist das gut und ich möchte allen zu dem umsichtigen Umgang mit ihren Daten gratulieren, andererseits glaube ich, dass nach einer Anmeldung auf Facebook die Trefferquote bei mindestens 50% läge.

... gleich gefolgt von dem Gedanken: 'Und irgendwie eng und so retro.'

Die Startseite von Google+ ist mit Informationen und Funktionen überladen, welche mich entweder nicht interessieren bzw. welche ich nicht nutze. Eine individuelle Anpassung der Seite an das eigene Nutzungsverhalten, zum Beispiel durch das Ausblenden von Teilen der Seite bzw. deaktivieren von Diensten, gibt es nicht. Einzig über die Einstellungen hat man die Möglichkeit das Verhalten geringfügig zu beeinflussen. Dies betrifft aber in erste Linie Datenschutzeinstellungen und beeinflusst das Erscheinungsbild von Google+ nur geringfügig.
Wer ist eigentlich Martin Lindner und was sucht er auf meiner Startseite?
Ob Google+ tatsächlich eine Bereicherung des Alltags darstellt, oder am Ende nichts weiter als ein gepimptes Blogger Profil ist, bleibt abzuwarten.

Am Beispiel Sascha Lobo: Seine Beiträge bei Google+ sind zwar witzig, aber wenig substanziell. Ganz im Gegensatz zu seinen Beiträgen als die Mensch-Maschine bei Spiegel-Online.

IKEA Hack: Eine Flur Garderobe selber bauen

Eine ungefähre Vorstellung, wie unsere zukünftige Garderobe aussehen soll, hatten wir bereits bei der Planung des Hauses im Kopf. Zahlreiche Besuche in Möbelhäusern bzw. die Recherche im Internet brachten uns allerdings zu dem Ergebnis, eine zu unseren Vorstellungen passende Garderobe gibt es käuflich nicht zu erwerben.
Natürlich könnte man einen Schreiner mit dem Bau der Garderobe beauftragen - man kann die Garderobe allerdings auch selber bauen.

Bei unserer Suche nach einer passenden Einrichtung für die Speisekammer bin ich auf das Regal EXPEDIT gestoßen. IKEA hat für die EXPEDIT Regale eine große Anzahl an Zubehör und Erweiterungen im Angebot. Auf dieser Grundlage entwickelte ich verschiedene Gedankenmodelle, wie eine Garderobe mit dem EXPEDIT Regal als Basis aussehen könnte.

Mit der vorläufigen Planung habe ich dann Tanja konfrontiert und sie hat natürlich sofort nachgefragt: "Kannst du das?"
Gedacht habe ich: "Mmmhhh, keine Ahnung - hab sowas ja noch nie gemacht ... wenn's nicht passt reiße ich es einfach wieder ab."
Gesagt habe ich: "Ja klar, kein Problem." (Bloß keine Zweifel bei der Chefin aufkommen lassen ; )


























Als Basis für den Selbstbau der Garderobe dient ein EXPEDIT Regal mit den passenden Einsätzen für Schubladen und Türen. Für die Ablageflächen und Seitenwände habe ich die LINNMON-Tischplatten verwendet, welche (genau wie die Kleiderstange, Schuhablage, Bügel etc.) auch Teil des IKEA Sortimentes sind.

Mittlerweile haben wir die Garderobe ein halbes Jahr in Benutzung und sind mit dem Ergebnis zufrieden.